§ 1 Geltungsbereich/Begriffsdefinition:

Die AGBS gelten zwischen der  Aldano Betriebsgesellschaft m.b.H., 1070 Wien, Kirchberggasse 33, FN  412437a des Handelsgerichts Wien (nachfolgend Beherberger) und jedem Gast wie folgt:

Als Gast gelten alle natürlichen Personen, Familienmitglieder, Freunde und Bekannte, die mit dem Gast reisen und die Beherbergung in Anspruch nehmen sowie auch Unternehmen, welche für natürliche Personen buchen. Ein buchendes Unternehmen haftet zur ungeteilten Hand mit allen natürlichen Personen, die die Beherbergung in Anspruch nehmen. Der Beherberger wird grundsätzlich von Unternehmen zuerst eine Anzahlung verlangen und – sofern nicht anders vereinbart – Extras bei Abreise an den real nutzenden Gast gesondert verrechnen.

Als Raum im nachfolgenden Sinn gilt jedes Zimmer/Appartement/Suite des Beherbergers.

 

§ 2 Vertragsabschluss

Der Beherbergungsvertrag kommt durch ausdrückliche Annahme der Bestellung/Reservierungsanfrage des Gastes durch den Beherberger bzw. durch den Bezug der der Räumlichkeiten zu Stande.

Der Beherberger kann den Abschluss von einer Anzahlung abhängig machen. In diesem Fall kommt der Vertrag mit Zugang der Einverständniserklärung des Gastes oder spätestens mit Einlagen der Anzahlung zu Stande.

Die Anzahlung ist innerhalb von 7 Tagen zu leisten. Die Überweisungsspesen trägt der Gast; bei Kreditkarten gelten die entsprechenden Bedingungen der Kartenunternehmen. Die Anzahlung ist eine Teilzahlung auf das vereinbarte Entgelt.

 

§ 3 Beginn und Ende der Beherbergung

Sofern nicht ausdrücklich abweichendes vereinbart wird, hat der Gast das Recht, die Räume ab 15:00 des vereinbarten Ankunftstages zu beziehen.

Wird ein Raum erstmalig vor 06:00 Uhr früh zur Verfügung gestellt, gilt schon die vorangehende Nacht als erste Übernachtung.

Sofern nicht abweichendes vereinbart wird, ist jeder Raum bis 11:00 des Abreisetages freizumachen. Geschieht dies durch den Gast nicht fristgerecht, ist der Beherberger berechtigt, eine weitere Nacht in Rechnung zu stellen.

 

§ 4 Rücktritt vom Vertrag, Stornogebühr, Kaution

Wurde eine Anzahlung verlangt und nicht fristgerecht geleistet, dann kann der Beherberger ohne Setzung einer Nachfrist vom Beherbergungsvertrag zurücktreten.

Falls ein Gast bis 18:00 Uhr des vereinbarten Ankunftstages nicht erscheint, besteht keine Beherbergungspflicht; es sei denn, ein späterer Zeitpunkt wurde vereinbart.

Hat der Gast eine Anzahlung geleistet, so bleiben die Räume bis spätestens 12:00 Uhr des Folgetages reserviert. Bei Vorauszahlung von mehr als 4 Tagen endet die Beherbergungspflicht ab 18:00 Uhr des vierten Tages, wobei der Ankunftstag als erster Tag gerechnet wird – es sei denn, es wird abweichendes vereinbart.

Bis spätestens 3 Monate vor dem vereinbarten Ankunftstag des Gastes kann der Beherbergungsvertrag durch den Beherberger aus sachlich gerechtfertigten Gründen durch einseitige Erklärung aufgelöst werden.

Für Stornierungen durch den Gast gilt folgendes:

 

Geplante Aufenthaltsdauer bis zu 3 Wochen

 

Stornierungen bis 14 Tage vor dem Anreisedatum sind kostenfrei möglich.

Bei Stornierungen, die bis 4 Tage vor dem Anreisedatum erfolgen, wird der Preis der ersten Übernachtung berechnet.

Bei Stornierungen, die verspätet oder gar nicht erfolgen, wird die volle Summe berechnet.

 

Geplante Aufenthaltsdauer länger als 3 Wochen

 

Stornierungen bis 21 Tage vor dem Anreisedatum sind kostenfrei möglich.

Bei Stornierungen, die bis zu 7 Tage vor dem Anreisedatum wird 10 % des Gesamtpreises verrechnet.

Bei Stornierungen, die verspätet oder gar nicht erfolgen, wird 50 % des Gesamtpreises verrechnet.

 

Der Beherberger kann bei jeder Vertragsdauer eine Kaution verlangen und diese zur Behebung von vom Gast verursachten Schäden oder Rückständen verwenden. Wird die Kaution in Anspruch genommen ist der Gast auf Aufforderung verpflichtet, diese binnen 8 Tagen wieder aufzufüllen. Widrigenfalls ist der Beherberger zur Kündigung des Vertrags unter Setzung einer angemessenen Nachfrist berechtigt.

 

§ 5 Anreiseverhinderung / Ersatzunterkunft

Sind einem Gast durch unvorhersehbare außergewöhnliche Umstände (z.B. extremer Schneefall, Hochwasser, Sperre des Flugverkehrs, …) sämtliche Anreisemöglichkeiten unmöglich bzw. Alternativen nicht zumutbar, ist der Gast nicht verpflichtet, das Entgelt zu bezahlen; der Entgeltanspruch lebt wieder auf, wenn eine Anreise innerhalb von 3 Tagen wieder möglich wird.

Der Beherberger kann den Gästen eine adäquate Ersatzunterkunft gleicher Qualität zur Verfügung stellen, wenn dies dem Gast zumutbar ist, besonders wenn die Abweichung geringfügig und sachlich gerechtfertigt ist.

Eine sachliche Rechtfertigung liegt z.B. dann vor, wenn Räume unbenutzbar geworden sind, eine Überbuchung vorliegt oder sonstige wichtige betriebliche Gründe vorliegen. Allfällige Mehraufwendungen gehen zu Lasten des Beherbergers.

 

 

§ 6 Rechte/Pflichten des Gastes

Der Gast ist verpflichtet, etwaige Mängel – insbesondere von Strom-, Wasser-, und Gas-, und sanitären Anlagen unverzüglich zu melden. Sollte eine Reparatur der Anlagen und Räume unverzüglich nötig sein, wird der Beherberger versuchen die Behebung mit dem Gast abzusprechen. Ist Gefahr in Verzug ist der Gast zur Duldung der Reparatur zu üblichen Geschäftszeiten verpflichtet. Wird aus diesen Gründen eine Räumung nötig, ist der Gast zur Räumung verpflichtet – ein Ersatzquartier wird in diesem Fall zur Verfügung gestellt.

Durch den Abschluss eines Beherbergungsvertrages erwirbt der Gast das Recht auf den üblichen Gebrauch der gemieteten Räume, sowie der Einrichtungen des Beherbergungsbetriebes, die üblicherweise und ohne besondere Bedingungen den Gästen zur Benützung zugänglich sind und auf die übliche Bedienung. Der Gast hat seine Rechte gemäß allfälligen Hotel- und/oder Gästerichtlinien (Hausordnung) auszuüben.

Der Gast ist verpflichtet, spätestens zum Zeitpunkt unmittelbar vor der Abreise das vereinbarte Entgelt zuzüglich etwaiger Mehrbeträge, die auf Grund gesonderter Leistungsinanspruchnahme durch ihn und/oder die ihn begleitenden Gästen entstanden sind zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer bar zu bezahlen.

Der Beherberger ist nicht verpflichtet, Fremdwährungen oder bargeldlose Zahlungswarten zu akzeptieren. Sollte der Beherberger bargeldlose Zahlungsmittel akzeptieren, so trägt der Vertragspartner alle damit zusammenhängenden Kosten, etwa nötige Erkundigungen bei Kreditkartenunternehmen, etc…

Der Gast haftet dem Beherberger gegenüber für jeden Schaden, den er oder sonstige Personen, die mit Wissen oder Willen des Gastes Leistungen des Beherbergers entgegennehmen, verursachen.

Der Gast ist verpflichtet, sämtliche Gegenstände zurückzustellen. Widrigenfalls kann der Beherberger einen Pauschalbetrag von der Kaution abziehen. Dem Gast wird eine entsprechende Liste ausgehändigt.

Der Gast ist einverstanden, dass Poststücke, Pakete etc… von der Rezeption übernommen und im Apartment hinterlegt werden. Der Beherberger übernimmt keine Haftung für das Abhandenkommen von dieser Sachen.

Eine Veränderung der in Anspruch genommenen Räume, bedarf der Zustimmung des Beherbergers. Der Beherberger kann dann entweder auf Entfernung/Wiederherstellung beharren, oder eine Ablöse anbieten. Kommt ein Gast dieser Verpflichtung nicht nach, ist der Beherberger berechtigt, dies Kosten des Gastes selbst durchführen zu lassen.

Eine wie immer geartete Weitergabe, entgeltliche Untervermietung oder sonstige entgeltlose Überlassung, des oder der Räume an Dritte ist untersagt. Ein Verstoß berechtigt zur sofortigen Vertragsaufhebung durch den Beherberger.

 

§ 7 Rechte/Pflichten des Beherbergers

Der Beherberger und von ihm beauftragte Personen dürfen die Räume bei Gefahr im Verzug und aus triftigen Gründen (z.B. zur Erbringung von vereinbarten Dienstleistungen) jederzeit, ansonsten gegen Vorankündigung zur Feststellung von Reparaturen oder Besichtigung zwecks Weitergabe (Verkauf, Vermietung. Etc…) in angemessenen Abständen zu üblichen Geschäftszeiten betreten.

Der Beherberger kann im Einzelfall jeweils einen gesonderten Vertragsinhalt bzw. Ergänzungen anbieten. Eine Vertragsergänzung kommt schon durch Übernahme von zusätzlicher Inneneinrichtung, Wäsche- und Küchenausstattung oder sonstigen Leistungen durch den Gast zu den Preisen laut im Raum aufliegender Infomappe zu Stande.

Sollte der Verbrauch eines Gastes von Strom-, Heizung und Wasser für einen Raum erheblich über dem Durchschnittsverbrauch liegen, ist Aldano gegen Nachweis zur Nachforderung der Differenz berechtigt.

Verweigert der Vertragspartner die Bezahlung des bedungenen Entgelts oder ist er damit in Rückstand, so steht dem Beherberger das gesetzliche Zurückbehaltungsrecht gemäß § 970c ABGB sowie das gesetzliche Pfandrecht gemäß § 1101 ABGB an den vom Gast eingebrachten Sachen zu.

Diese Sonderentgelte werden in der aufliegenden Infomappe ausgewiesen. Der Beherberger kann diese Leistungen jedoch aus betrieblichen Gründen ablehnen. Kommt es zur Inanspruchnahme von Notdiensten zwischen 20:00 und 06:00 Uhr durch Verschulden des Gastes, kann der Beherberger dafür ein Sonderentgelt verlangen.

Dem Beherberger steht das Recht auf jederzeitige Abrechnung bzw. Zwischenabrechnung seiner Leistung zu.

Auszeichnungspflichtige Sonderleistungen des Beherbergers, die nicht im Beherbergungsentgelt inbegriffen sind, sind beispielhaft:

a)     Sonderleistungen der Beherbergung, die gesondert in Rechnung gestellt werden können, wie die Bereitstellung von  zusätzlicher Frottier- oder Bettwäsche, zusätzliche Apartmentreinigung, usw

b)     Für die Bereitstellung von Zusatz- bzw. Kinderbetten wird ein ermäßigter Preis berechnet

 

§ 8 Haftungsbeschränkungen

Die Verwahrung von Kostbarkeiten, Geld und Wertpapieren kann der Beherberger ablehnen, wenn es sich um wesentlich wertvollere Gegenstände handelt, als Gäste des betreffenden Beherbergungsbetriebes gewöhnlich in Verwahrung geben.

Die Haftung des Beherbergers für Sach- und Personenschäden wird für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Folgeschäden, immaterielle Schäden oder indirekte Schäden sowie entgangener Gewinn werden nicht ersetzt.

 

§ 9 Tierhaltung

Tiere dürfen nur nach vorheriger Zustimmung des Beherbergers und allenfalls gegen eine besondere Vergütung in den Beherbergungsbetrieb gebracht werden. Der Vertragspartner, der ein Tier mitnimmt, ist verpflichtet, dieses Tier während seines Aufenthaltes ordnungsgemäß zu verwahren bzw. zu beaufsichtigen oder dieses auf seine Kosten durch geeignete Dritte verwahren bzw beaufsichtigen zu lassen. Der Gast, der ein Tier mitnimmt, hat über eine entsprechende Haftpflichtversicherung zu verfügen.

Der Nachweis der entsprechenden Versicherung ist über Aufforderung des Beherbergers zu erbringen. Erbringt der Gast diesen nicht binnen angemessener Frist, kann der Beherberger den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden.

Der Gast haftet auch für den Schaden, der durch Ersatzleistungen des Beherbergers gegenüber Dritten entsteht. In  der Waschküche und auf den öffentlichen Dachterrassen dürfen sich Tiere nicht aufhalten.

 

§ 10 Verlängerung der Beherbergung

Der Gast hat keinen Anspruch darauf, dass sein Aufenthalt verlängert wird. Kündigt der Vertragspartner seinen Wunsch auf Verlängerung des Aufenthalts rechtzeitig an, so kann der Beherberger der Verlängerung des Beherbergungsvertrages zustimmen. Den Beherberger trifft dazu keine Verpflichtung.

Kann der Gast am Tag der Abreise den Beherbergungsbetrieb nicht verlassen, weil durch unvorhersehbare außergewöhnliche Umstände (Z.B. extremer Schneefall, Hochwasser etc) sämtliche Abreisemoglichkeiten gesperrt oder nicht benutzbar sind, so wird der Beherbergungsvertrag für die Dauer der Unmöglichkeit der Abreise automatisch verlängert. Eine Reduktion des Entgelts für diese Zeit ist allenfalls nur dann möglich, wenn der Vertragspartner die angebotenen Leistungen des Beherbergungsbetriebes infolge der außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse nicht zur Gänze nutzen kann. Der Beherberger ist berechtigt mindestens jenes Entgelt zu begehren, das dem gewöhnlich verrechneten Preis entspricht.

 

§ 11 Beendigung des Beherbergungsvertrages — Vorzeitige Auflösung

Der Beherbergungsvertrag wird auf bestimmte Zeit abgeschlossen, und endet mit Zeitablauf. Reist der Gast vorzeitig ab, so ist der Beherberger berechtigt, das volle vereinbarte Entgelt zu verlangen. Der Beherberger wird in Abzug bringen, was er erspart oder was er durch anderweitige Vermietung der bestellten Räume erhalten hat. Eine Ersparnis liegt nur dann vor, wenn der Beherbergungsbetrieb im Zeitpunkt der Nichtinanspruchnahme der vom Gast bestellten Räumlichkeiten vollständig ausgelastet ist und die Räumlichkeit auf Grund der Stornierung des Vertragspartners an weitere Gäste vermietet werden kann.

Wird ein Vertrag über eine längere Dauer als 3 Monate abgeschlossen, ist der Beherberger bei vorzeitiger Abreise berechtigt, jedenfalls 1 weiteren Monat zu verrechnen.

Der Beherberger ist berechtigt, den Beherbergungsvertrag mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund aufzulösen, insbesondere wenn der der Gast

a) von den Räumlichkeiten einen erheblich nachteiligen Gebrauch macht oder durch sein rücksichtsloses, anstößiges oder sonst grob ungehöriges Verhalten den übrigen Gästen, dem Eigentümer, dessen Leute oder den im Beherbergungsbetrieb wohnenden Dritten gegenüber das Zusammenwohnen verleidet oder sich gegenüber diesen Personen einer mit Strafe bedrohten Handlung gegen das Eigentum, die Sittlichkeit oder die körperliche Sicherheit schuldig macht;

b) von einer ansteckenden Krankheit oder eine Krankheit, die über die Beherbergungsdauer hinausgeht, befallen wird oder sonst pflegebedürftig wird;

c) die vorgelegten Rechnungen bei Fälligkeit innerhalb einer zumutbar gesetzten Frist (3 Tage) nicht bezahlt.

 

Wenn die Vertragserfüllung durch ein als höhere Gewalt zu wertendes Ereignis (z.B. Elementarereignisse, Streik, Aussperrung, behördliche Verfügungen etc.) unmöglich wird, kann der Beherberger den Beherbergungsvertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist auflösen, sofern der Vertrag nicht bereits nach dem Gesetz als aufgelöst gilt, oder der Beherberger von seiner Beherbergungspflicht befreit ist. Ansprüche auf Schadenersatz des Gastes sind ausgeschlossen.

 

§ 12 Erkrankung oder Tod des Gastes

Durch den Tod eines Gastes endet der Vertrag mit dem Beherberger.

Erkrankt ein Gast während seines Aufenthaltes im Beherbergungsbetrieb, so wird der Beherberger auf Wunsch des Gastes für ärztliche Betreuung sorgen. Ist Gefahr in Verzug, wird der Beherberger die ärztliche Betreuung auch ohne besonderen Wunsch des Gastes veranlassen, dies insbesondere dann, wenn dies notwendig ist und der Gast hiezu selbst nicht in der Lage ist.

Solange der Gast nicht in der Lage ist, Entscheidungen zu treffen oder die Angehörigen des Gastes nicht kontaktiert werden können, wird der Beherberger auf Kosten des Gastes für dessen ärztliche Behandlung sorgen. Der Umfang dieser Sorgemaßnahmen endet jedoch in dem Zeitpunkt, in dem der Gast Entscheidungen treffen kann oder die Angehörigen vom Krankheitsfall benachrichtigt worden sind.

Der Beherberger hat gegenüber dem Gast oder bei Todesfall gegen deren Rechtsnachfolger insbesondere für folgende Kosten Ersatzansprüche:

a) offene Arztkosten, Kosten für Krankentransport, Medikamente und Heilbehelfe

b) notwendig gewordene Raumdesinfektion,

c) unbrauchbar gewordene Wäsche, Bettwäsche und Betteinrichtung, anderenfalls für die Desinfektion oder gründliche Reinigung all dieser Gegenstände,

d) Wiederherstellung von Wänden, Einrichtungsgegenständen, Teppichen usw, soweit diese im Zusammenhang mit der Erkrankung oder den Todesfall verunreinigt oder beschädigt wurden,

e) Zimmermiete, soweit die Räumlichkeit vom Gast in Anspruch genommen wurde, zuzüglich allfälliger Tage der Unverwendbarkeit der Räume wegen Desinfektion, Räumung o. ä,

f) allfällige sonstige Schäden, die dem Beherberger entstehen.

 

§ 13 Erfüllungsort, Gerichtsstand und Rechtswahl

Erfüllungsort ist der Ort, an dem der Beherbergungsbetrieb gelegen ist. Dieser Vertrag unterliegt österreichischem Recht unter Ausschluss des Internationalen Privatrechts (insb IPRG und EVU) sowie des UN-Kaufrecht. Gerichtsstand ist Wien.

 

§ 14 Aufrechnung

Der Beherberger ist berechtigt, gegen Forderungen des Gasts mit eigenen Forderungen aufzurechnen. Der Gast ist nicht berechtigt mit eigenen Forderungen gegen Forderungen des Beherbergers aufzurechnen, es sei denn, der Beherberger ist zahlungsunfähig oder die Forderung des Vertragspartners ist gerichtlich festgestellt oder vom Beherberger anerkannt.

 

§ 15 Salvatorische Klausel

Im Falle von Regelungslücken sind vor den entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen die AGBs der Hotellerie der Wirtschaftskammer zur Auslegung heranzuziehen.

 

Hausordnung

1. Jedes die übrigen Hausbewohner störende oder diesen nicht zumutbare Verhalten ist zu unterlassen; insbesondere ist das Lärmen, außerhalb des Mietgegenstandes unzulässig. Auch innerhalb des Mietgegenstandes hat der Mieter jede unzulässige Störung der übrigen Hausbewohner zu unterlassen. Rundfunk-, Fernseh- und Geräte zur Wiedergabe von Musik sind auf Zimmerlautstärke einzustellen. Von 22:00 bis 6:00 sowie von 12:00 bis 14:00 ist unbedingt Ruhe zu halten.

2. Zu unterlassen sind weiters Gefährdungen oder Belästigungen der übrigen Hausbewohner, aber auch von Passanten, insbesondere durch Staubentwicklung, Ausschütten, Ausgießen oder Verbreiten von Flüssigkeiten, übelriechenden oder gesundheitsschädlichen Substanzen.

3. Beschädigungen oder Verunreinigungen der allgemeinen Teile des Hauses, insbesondere der Hofflächen und des Gehsteiges, sowie der Gemeinschaftseinrichtungen, wie insb. Waschküche und Gemeinschaftsterrasse, sind zu unterlassen.

4. Das Aufstellen und Lagern von Fahrnissen jeglicher Art außerhalb des Mietgegenstandes sowie das Abstellen von Fahrzeugen und Transportmitteln wie Fahr- und Krafträder, Autos, Kinderwagen etc. bedarf der Zustimmung vom ALDANO Serviced Apartments. Das Wäschetrocknen an den Fenstern sowie auf dem Gang ist untersagt.

5. Zur Vermeidung witterungsbedingter Schäden sind Türen und Fenster des Mietgegenstandes sowie in den allgemeinen Teilen des Hauses bei Wind, Regen, Schnee oder Frost ordnungsgemäß verschlossen zu halten. Balkone und ähnliche zum Mietgegenstand gehörige Flächen sind von Schnee, Laub und sonstigen außergewöhnlichen Belastungen freizuhalten.

6. Die Aufzugsanlage ist gemäß Anleitung zu benützen.

7. Der Mietgegenstand ist ordnungsgemäß zu lüften und zu heizen. Wasserleitungshähne sind stets dicht zu halten, zerbrochene Glasscheiben sofort zu ersetzen und alle anderen Beschädigungen sogleich auf eigene Kosten zu beheben.

8. Haustiere dürfen nur mit Zustimmung von ALDANO Serviced Apartments gehalten werden.

9. Dem Mieter wurden für die Dauer des Mietverhältnisses ein Satz Schlüssel bzw. Keycard ausgehändigt. Die Anfertigung von Duplikaten ist dem Mieter untersagt. Im Fall von Verlust, Beschädigung oder sonstiger Unbrauchbarkeit hat der Mieter ALDANO Serviced Apartments unverzüglich zu verständigen und die für eine Umprogrammierung bzw. Reparatur erforderlichen Kosten zu tragen.

10. Im Fall von Schäden, Funktionsstörungen und sonstigen Mängeln am Mietgegenstand inklusive der mitvermieteten Einrichtungsgegenstände wird der Mieter unverzüglich ALDANO Serviced Apartments verständigen. ALDANO Serviced Apartments werden die mit ihr ständig kooperierenden Unternehmen mit der Behebung beauftragen und jene Kosten, die vom Mieter zu ersetzen sind, dem Mieter in Rechnung stellen. Falls der Mieter selbständig Drittunternehmen beauftragt, hat er in jedem Fall – auch wenn es um die Behebung von Schäden geht, die in den Verantwortungsbereich von ALDANO Serviced Apartments fallen – jene Kosten selbst zu tragen, die bei einer Beauftragung durch ALDANO Serviced Apartments nicht angefallen wären.

11. Im Falle einer Internetnutzung ist jeder User verpflichtet folgendes einzuhalten: Es ist nicht zulässig, den Internetzugang für illegale Zwecke zu nutzen, durch unmäßigen Gebrauch andere User oder das Netz zu beeinträchtigen, zu hindern oder einzuschränken sowie ein unfaires Verhalten (z.B. spaming) zu setzen. User dürfen den Internetzugang nicht wieder verkaufen oder eine anderweitige Verbreitung des Internetzugangs vornehmen. Des Weiteren dürfen User keine Serverdienstleistungen sowie Netzwerkdienste zur Verfügung stellen. Der User haftet für Verlust und mutwillige Beschädigung der übernommenen Internet-Komponenten. Störungseinsätze auf Grund einer Zuwiderhandlung gegen diese Bestimmungen werden dem User in Rechnung gestellt.

12. Die Haftung von ALDANO Serviced Apartments für Schäden wird ausgeschlossen, sofern die ALDANO Serviced Apartments am Schadenseintritt kein grobes Verschulden oder Vorsatz trifft. Der Mieter hat ALDANO Serviced Apartments schad- und klaglos zu halten, wenn von Dritten aufgrund eines Verhaltens des Mieters, Ansprüche welcher Art immer, gegen ALDANO Serviced Apartments geltend gemacht werden.